2018
April
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Gemeinsame Erklärung von Kerstin Köditz und Robert Feustel

Wir sagen unsere Teilnahme an der heutigen MDR-Sendung „Dienstags direkt“ ab.

Angefragt waren wir zum Thema „politische Korrektheit“. Unseres Erachtens ist das ein Kampfbegriff der Rechten, und unser Ziel war, ihn nicht unwidersprochen zu lassen. Das Thema wurde bei einer kurzfristigen Sendungsankündigung mittlerweile in eine Richtung (weiter-)gedreht, die vollends indiskutabel ist.

Auf das Konzept der Sendung, den Tenor der Ankündigung und weitere Gäste hatten wir freilich keinen Einfluss. Jene kritischen Stimmen liegen richtig, die grundsätzlich fragen, warum keine Menschen eingeladen wurden, die selbst von Rassismus betroffen sind.

Wir danken denen, die uns zeitnah und sachlich sensibilisiert haben. Der von (weiteren) Beleidigungen nur so gespickte „Shitstorm“ ringsum ist dagegen sinnlos und unwürdig.

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Junge Welt, 12.04.2018: Grünes Licht für Neonazis

„Von 2016 zu 2017 verdoppelte sich demnach die Zahl rechter Konzerte und Liederabende von 23 auf 46. Die Linke-Abgeordnete Kerstin Köditz befürchtet, dass Sachsen durch Events wie das in Ostritz noch stärker zum Szenemagnet werde. Die Landespolitik habe oder wolle keine Gegenrezepte, kommentierte sie die Informationen der Staatsregierung.“weiterlesen

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Dresdner Morgenpost, 09.04.2018: Warum Sachsens Juden die Kippa in der Tasche lassen

„Neben 104 Volksverhetzungs-Delikten registrierte die Polizei im letzten Jahr in Sachsen auch elf Sachbeschädigungen mit Antisemitismus-Hintergrund und drei körperliche Angriffe auf Juden, wie das Innenministerium auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (51, Linke) erklärte.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 11, und online

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Frankfurter Rundschau, 05.04.2018: Vorsicht, die „Reichsbürger“ kommen!

„Allein 2017 gab es bei 110 Gerichtsterminen in Sachsen verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, 2018 waren bis Ende Februar 13 Termine betroffen. Dies teilte das sächsische Justizministerium in Dresden auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) mit. Hinzu kommen rund 20 Fälle, die nicht eindeutig einem konkreten Datum zugeordnet werden können.“weiterlesen

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Reichsbürger-Rabatz gegen sächsische Gerichte

Anhänger der Reichsbürger-Szene stellen sächsische Gerichte vor ernste Sicherheitsprobleme. Das ergibt eine Kleine Anfrage, die ich an Justizminister Sebastian Gemkow richtete (Drucksache 6/12607). Demnach mussten von Anfang 2017 bis einschließlich Februar 2018 bei mindestens 143 Gerichtsterminen gesonderte Maßnahmen ergriffen werden, um einen ungestörten Verhandlungsverlauf zu ermöglichen. Continue Reading →

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Kreuzer 04/2018: Böse Menschen singen Lieder

„Die Zahl extrem rechter Musikveranstaltungen in Sachsen hat sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt – auch die Zahl neonazistischer Bandprojekte und Liedermacher aus Sachsen ist auf ein neues Allzeithoch geklettert. Das hat die Linken-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz durch Anfragen errechnet.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 44

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