2017
Juni
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Neues Deutschland, 27.05.2017: Die AfD beantragt – und die LINKE stimmt zu?

„‚Konsequent gegen Anträge der AfD stimmen‘, heißt es im LINKE-Papier, das noch immer als Beschluss gilt. Von Enthaltungen hält auch die antifaschistische Sprecherin der Linksfraktion im sächsischen Landtag, Kerstin Köditz, nicht viel. Dabei ist auch dies bereits vorgekommen. […] Eine Zustimmung zu AfD-Anträgen schließt Köditz nach wie vor kategorisch aus“Weiterlesen

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LVZ, 24.05.2017: Straftaten von Rechtsextremen: Jede siebente geschieht in Sachsen

„Die Linken in Sachsen geben trotz einer rückläufigen Zahl rechtsextremistisch motivierter Straftaten keine Entwarnung. ‚Von einer Trendwende der Situation kann keine Rede sein‘, sagte die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die 50-Jährige fragt jeden Monat bei sächsischen Innenministerium Zahlen zu diesem Thema ab. Demnach wurden von Januar bis März 415 Delikte mit rechtem Hintergrund bekannt“Weiterlesen

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Spiegel Online, 24.05.2017: „Das ist mindestens verleumderisch“

„Insbesondere die Kritik an den Anonymisierungen sei absurd, sagt Lühmann. Es handele sich dabei um einen internationalen Standard innerhalb der Sozialwissenschaften. Die ‚Welt‘ bezieht sich etwa auf den Fall der Linken-Politikerin Kerstin Köditz, die in der Studie als ‚Frau Ackermann‘ bezeichnet wird – obwohl sie zu ihren Äußerungen gegenüber den Wissenschaftlern öffentlich stehe.“Weiterlesen

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LVZ/DNN, 24.05.2017: Ost­-Studie: Autoren räumen Fehler ein

„Zu den in der Studie verfremdeten Interviewten zählt die Rechtsextremismus­-Expertin der sächsischen Linksfraktion, Kerstin Köditz, die als ‚Frau Ackermann‘ aufgeführt wird. ‚Ich stehe zu meinen Aussagen natürlich auch mit meinem Namen‘, machte sie gestern klar. Sie ärgere sich, dass die Studie wegen Formalien in Misskredit gerate“ — Mehr in der Druckausgabe, S. 4

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Tagesschau, 23.05.2017: „Erfundene“ Personen in Rechtsextremismus-Studie?

„So ist in der Liste auch von einer Frau Ackermann die Rede, ‚Mitglied des sächsischen Landtages (Fraktion DIE LINKE)‘. ‚Die Welt‘ schreibt, dass sich hinter Frau Ackermann tatsächlich Kerstin Köditz verbirgt, Fraktionssprecherin für Antifaschistische Politik. Ihren Angaben zufolge hätte sie allerdings gar keine Probleme mit der Veröffentlichung ihres Namens gehabt.“Weiterlesen

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Frankfurter Rundschau, 23.05.2017: Kritik an Rechtsextremismus-Studie

„Außer der Landeszentrale für politische Bildung, die Auskunft verlangt, übt auch die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke) Kritik. Sie wurde in der Studie mit dem Pseudonym ‚Frau Ackermann‘ versehen. ‚Mir ist die Anonymisierung in meinem Fall eigentlich nicht nachvollziehbar‘, sagte sie der FR. ‚Denn ich bin für meine Standpunkte bekannt. Ich würde darüber gern mit den Autoren sprechen.‘ Köditz fügte hinzu: ‚Ich finde es traurig, dass die Debatte jetzt darüber läuft und nicht über die Inhalte der Studie.'“Weiterlesen

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Tagesspiegel, 23.05.2017: Handwerkliche Fehler in Regierungsstudie

„Überrascht über den Umgang der Autoren mit ihrem Interview war auch die sächsische Linken-Landtagsabgeordnete und Rechtsextremismus-Expertin Kerstin Köditz, die in der Studie als ‚Frau Ackermann‘ zitiert wird. Sie lässt mitteilen, dass es zur Frage der Anonymisierung kein Gespräch zwischen den Autoren und ihr gegeben hat. Ein Fraktionssprecher sagt, Köditz hätte sich auch namentlich zitieren lassen.“Weiterlesen

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Neues Deutschland, 23.05.2017: „Welt“-Kampagne gegen Rechtsextremismus-Studie

„Als Kronzeugin der Anklage zitiert ‚Welt Online‘-Journalist Marcel Leubecher die Linkspartei Abgeordnete Kerstin Köditz. Eine ‚interne Recherche der Linkspartei‘ habe ergeben, Kerstin Köditz sei die in der Studie zitierte Linkspartei-Politikerin ‚Frau Ackermann‘. Weil deren Name anonymisiert wurde, sei die gesamte Studie verdächtig, suggeriert die Welt. Die ‚interne Recherche‘ habe es nicht gegeben, so Kerstin KöditzWeiterlesen

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WELT, 23.05.2017: In dieser Regierungsstudie wurden sogar Gesprächspartner erfunden

„Die interne Recherche der Linkspartei hat ergeben, dass sich hinter ‚Frau Ackermann‘ Kerstin Köditz verbirgt, Fraktionssprecherin für Antifaschistische Politik. Sie habe keine Probleme mit der Veröffentlichung ihres Namens. Warum die Forscher der Sozialistin ausgerechnet den Nachnamen des ehemaligen Deutsche-Bank-Chefs verpasst haben, wird wohl nie erforscht werden.“Weiterlesen

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MDR, 22.05.2017: NSU-Angeklagter wegen Körperverletzung vor Gericht

„Die Linke-Politikerin, die seit 2015 auch dem zweiten sächsischen NSU-Untersuchungsausschuss angehört, setzt auf einen Verbund aus Aufklärern: Investigative Journalisten, die Politik und die Justiz müssten mit vereinten Kräften mehr Licht ins Dunkel bringen. Es reiche nicht, nur die fünf Münchener Angeklagten zu verurteilen, sagt Köditz.“Weiterlesen

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Trübes aus der Truppe

Seit zehn Jahren frage ich die Landesregierung nach rechtsmotivierten Straftaten, die in Sachsen durch Bundeswehr-Angehörige begangen werden. Ältere Daten der LINKE-Fraktion reichen sogar bis Anfang der 1990er Jahre zurück. Sie zeigen: Offenbar rechtsgesinnte Soldaten haben im Freistaat schwere Straftaten bis hin zu Brandanschlägen begangen. Continue Reading →

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L-IZ, 17.05.2017: Ist der Waffenlieferant für das abgetauchte NSU-Trio gefunden?

„Wenn zutrifft, was Kerstin Köditz im zweiten NSU-Untersuchungsausschuss des Sächsischen Landtages herausgehört hat, dann hätte der gerade abgetauchten Terrorzelle von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe schon frühzeitig das Handwerk gelegt werden können. Denn einen möglichen Waffenlieferanten kannte man wohl schon im Jahr 2000. Und keine Überraschung: Es war ein V-Mann.“Weiterlesen

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Brisante Befragung im NSU-UA: V-Mann besorgte Waffen

Was wir jetzt durch langes Nachbohren erfahren haben, könnte eine neue Spur im NSU-Komplex sein. Weitgehend im Dunkeln liegt bis heute, wie Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe an ihr umfangreiches Arsenal mit mehr als 20 Schusswaffen kamen. Doch schon Anfang der 2000er Jahre wussten Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) und Landeskriminalamt (LKA) in Sachsen, dass die rechte Szene Zugang zu tödlichen Waffen hat. Damals nämlich besorgte ausgerechnet ein V-Mann Schusswaffen. Continue Reading →

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Bild, 13.05.2017: Neonazi-Straftaten auch bei Bundeswehr in Sachsen

„Rechtsextremistische Straftaten hat es in den zurückliegenden Jahren auch bei Angehörigen der Bundeswehr in Sachsen gegeben. Demnach registrierten die Behörden seit 2007 insgesamt 22 solcher Delikte. Das geht aus Antworten von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf mehrere Kleine Anfragen der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) hervor, wie ein Sprecher des Wahlkreisbüros von Kerstin Köditz am Samstag in Grimma mitteilte.“Weiterlesen

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LVZ, 13.05.2017: Rechtsextremismus bei der Bundeswehr auch in Sachsen

„Laut LVZ-Informationen registrierten die Behörden in Sachsen in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 22 Straftaten von Bundeswehrangehörigen mit einem rechtsextremen Hintergrund. Daran waren insgesamt 25 Soldaten beteiligt. Das geht aus Antworten von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf mehrere Kleine Anfragen der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) hervor.“Weiterlesen

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Tag24, 11.05.2017: Warum findet sich kein neuer Chef für die Landeszentrale?

„Kerstin Köditz (50, Linke) sitzt im Kuratorium der Landeszentrale. Sie verwies mit Blick auf die „erschreckenden“ Ergebnisse des „Sachsen-Monitors“ darauf, dass Sachsen mehr und bessere politische Bildung brauche. Doch sie geht davon aus, dass der Posten noch monatelang unbesetzt bleibt. Ausgeschrieben wurde die Stelle nämlich erst Mitte Februar!“Weiterlesen

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Neubesetzung verschleppt: Landeszentrale für politische Bildung weiter ohne Chef

Sachsen braucht mehr und bessere politische Bildung – und es schien, als sei diese Einsicht nach der Vorstellung der erschreckenden Ergebnisse des „Sachsen-Monitors“ auch bei der CDU-geführten Staatsregierung angekommen. Ernst gemeint jedoch waren die Ankündigungen, endlich nachzubessern, offensichtlich nicht. Nach meiner Einschätzung wird der Chefposten der Landeszentrale für politische Bildung nach dem Wechsel Frank Richters zu Jahresbeginn nämlich noch weitere Monate unbesetzt bleiben. Continue Reading →

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Am 7. Mai im Muldental: Gedenkmarsch für die Opfer der Todesmärsche 1945

Das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Nazidiktatur in Europa jährt sich zum 72. Mal. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo, die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art in Leipzig und Umland wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche auch durch das Muldental gehetzt. Viele der Gehetzten und Geschundenen überlebten diese Qualen nicht. Continue Reading →

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