2018
September
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TAZ, 31.08.2018: Ein Mord wie jeder andere?

„Die sächsische Justiz stuft den Fall bisher als einen ganz normalen Mordversuch ein. Auf eine kleinen Anfrage der Linken-Abgeordneten im sächsischen Landtag Kerstin Köditz meldete das sächsische Innenministerium, es habe im Jahr 2017 keine Tötungsdelikte, auch keine versuchten, ‚aus rassistischen, fremdenfeindlichen, rechtsorientierten und/oder antisemitischen Gründen‘ im Freistaat gegeben. Zwei Schüsse in die Brust eines Syrers – nur ein Streit unter Männern, der eskalierte?“weiterlesen

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TAZ, 30.08.2018: Sie wollen den Volksaufstand

„‚Pro Chemnitz ist als politische Kraft in der Stadt etabliert‘, sagt Kerstin Köditz, Landtagsabgeordne der Linken in Sachsen. Treibende Kraft sei die Person Martin Kohlmann: Seit Jahren bemühe sich der Rechtsanwalt, die extreme Rechte in dem Bundesland ‚zu bündeln‘. Pro Chemnitz decke ein Spektrum von Rechtsextremen über rechten Hooligans bis zur Mitte der Gesellschaft ab, so Köditz.“weiterlesen

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Handelsblatt, 27.08.2018: Kretschmer verurteilt Aufrufe zu Gewalt in Chemnitz

„Ähnlich sieht das die Landtagsabgeordnete der Linken Kerstin Köditz. Sie beschreibt die Lage als unübersichtlich. „Offensichtlich nutzen Hooligan- und rechtsradikale Gruppierungen diese Lage ganz gezielt aus. Nach den gestrigen Ausschreitungen beabsichtigen sie ab heute eine Wiederholung in größerem Maßstab“, sagte sie. Viele Betroffene seien darauf aus, sich an Migranten, aber auch politischen Gegnern und Einsatzkräften abzureagieren.“weiterlesen

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Mitteldeutsche Zeitung, 27.08.2018: Vom tödlichen Streit bis zum rechten Aufmarsch

„Für die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz ist das rasche Aufflammen von Wut und Gewalt kein Wunder. Die Linken-Abgeordnete setzt sich seit Jahren mit Rechtsextremismus und Gewalt in Sachsen auseinander. ‚Die Leute haben das Gefühl: Von oben gibt es keine Hilfe, man muss selber tätig werden‘, sagte sie im Gespräch mit dieser Zeitung. ‚Also marschieren sie los.'“weiterlesen

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Inforadio RBB, 27.08.2018: „Ich habe richtig Angst vor heute Abend“

„Die für den Montag angekündigten Aufmärsche machen Köditz Sorgen: ‚Ich hab richtig Angst vor der Situation in Chemnitz heute Abend. Ich kann nur hoffen, dass die Polizei diesmal in der Lage ist, zu verhindern, dass es solche Szenen wie gestern Nacht gibt, dass Menschen, die nicht deutsch aussehen, gejagt werden.“ Die Stadtverwaltung kritisiert sie dafür, dass sie in einer solchen Situation erneute Versammlungen überhaupt genehmigt hat.'“weiterlesen

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Tagesschau, 27.08.2018: Bundesregierung prangert „Hetzjagden“ an

„An dem spontanen Aufmarsch in Chemnitz haben sich nach Einschätzung der sächsischen Linkenpolitikerin Kerstin Köditz Nazis aller Couleur beteiligt. Es seien nicht nur Hooligans auf der Straße gewesen, sagte Köditz der dpa. Das habe man auch bei Krawallen wie in Freital oder Heidenau 2015 beobachten können. ‚Es ist mittlerweile unkompliziert, aus irgendeinem Anlass binnen kurzer Zeit eine große Menge zusammenzubringen.'“weiterlesen

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Süddeutsche Zeitung, 23.08.2018: Sachsens Polizei und Pegida

„Die Linken-Politikerin Kerstin Köditz sieht das nicht ganz so drastisch. ‚Die Polizei ist ein Spiegel der Gesellschaft. Es wird immer Beamte geben, die einer rechten Ideologie nahestehen‘, sagt sie. Wichtig sei es gegenzusteuern, um einen rechten Korpsgeist zu verhindern. Ihre Partei fordert mehr politische Bildung für die Beamten.“weiterlesen

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Kreuzer, 23.08.2018: „Das einzige Ziel war eine Schneise der Verwüstung“

„Chatverläufe und Bewegungsprofile weisen zwar auf eine intensive Vorbereitung hin, die heute vom Gericht in der Urteilsfindung auch entsprechend berücksichtigt wurde; von wem diese ausging, ist aber bisher unklar. ‚Von den Prozessen erwarte ich endlich Aufklärung darüber, wer die Rädelsführer der Aktion waren – und warum sie nicht durch Behörden verhindert werden konnte‘, erklärte Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz dazu.“weiterlesen

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DLF Kultur, 17.08.2018: NPD in Sachsen – Schwach durch neue Konkurrenz

„‚Wenn man an die zehn Jahre NPD im sächsischen Landtag zurückdenkt, fallen einem natürlich zuerst unzählige Provokationen ein‘, erzählt Kerstin Köditz, damals wie heute Landtagsabgeordnete der Linken. Sie ist Sprecherin ihrer Partei für antifaschistische Politik und erinnert sich. ‚Parallel dazu eigentlich kaum sachbezogene Arbeit. Und es fällt einem immer wieder auf ein Klima, in dem man nicht wusste, wie geht man mit so einer Partei im parlamentarischen Raum um?'“weiterlesen und anhören

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ND, 17.08.2018: Attacke auf leere Festung

„‚Wir sind nicht wegen euch hier‘, bekam ein Polizist zu hören, der die Szene filmte, ’sondern wegen der Zecken.‘ Juliane Nagel, im Leipziger Süden direkt gewählte Landtagsabgeordnete der LINKEN, spricht daher von ‚rechtem Straßenterror‘. Ihre Fraktionskollegin Kerstin Köditz sieht in dem Überfall ‚eine der drastischsten Aktionen der rechten Szene in der jüngeren Zeit‘.“ — mehr in der Druckausgabe und online

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MZ, 16.08.2018: Ausschreitungen mit Ansage

„Für die Leipziger Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel sind die Protokolle und die Aufrufe in sozialen Netzwerken Beleg für eine ‚gewalttätige überregionale Neonazi-Vernetzung‘. Diese müsse ‚endlich ausgeleuchtet und zerschlagen werden‘, forderte Nagel mit Blick auf die anstehenden Gerichtsverfahren. […] Ihre Partei- und Fraktionskollegin Kerstin Köditz erhofft sich von den Prozessen Aufschluss über die Rädelsführer der Ausschreitungen.“weiterlesen

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LVZ, 16.08.2018: Erster Prozess nach Hooligan-Krawallen startet

„Es handelte sich somit um 103 Anklagen. Gegen zwei Tatverdächtige wird noch ermittelt. ‚Von den Prozessen erwarte ich endlich Aufklärung darüber, wer die Rädelsführer der Aktion waren – und warum sie nicht durch Behörden verhindert werden konnte‘, so Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linke-Fraktion im sächsischen Landtag.“ — mehr in der Druckausgabe und online

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ND, 16.08.2018: Angriff auf eine linke Hochburg

„Köditz, die im Leipziger Land beheimatet und in ihrer Fraktion Sprecherin für antifaschistische Politik ist, begrüßt den Prozessmarathon. Es sei ein ‚gutes, in Sachsen ungewöhnliches Zeichen, dass voraussichtlich alle Verdächtigen vor Gericht kommen‘, erklärte sie. Allerdings ist es in den vorangegangenen Ermittlungen nach ihrer Kenntnis nicht gelungen, die Rädelsführer und Hinterleute des ‚hoch organisierten und bewaffneten Angriffs‘ ausfindig zu machen.“ — mehr in der Druckausgabe und online

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L-IZ, 16.08.2018: Prozessauftakt am Amtsgericht

„Der Angriff fand zeitgleich mit einer Legida-Demonstration statt, nach einem Notruf waren Einheiten der Polizei von dort aus schnell in Connewitz vor Ort. Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag, sagt: ‚Von den Prozessen erwarte ich endlich Aufklärung darüber, wer die Rädelsführer der Aktion waren – und warum sie nicht durch Behörden verhindert werden konnte.'“weiterlesen

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Gewalttätiges Netzwerk muss zerschlagen werden!

Zum Beginn der umfangreichen Prozess-Serie wegen des Neonazi-Überfalls in Leipzig-Connewitz erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion DIE LINKE:

„Das wurde auch Zeit: Nachdem zahlreiche Neonazis und Hooligans am 11. Januar 2016 einen ganzen Straßenzug im Leipziger Stadtteil Connewitz verwüsteten und einen sechsstelligen Sachschaden verursachten, beginnt am Donnerstag die groß angelegte juristische Aufarbeitung. Am Amtsgericht Leipzig werden sich dann zunächst zwei beschuldigte Leipziger wegen besonders schweren Landfriedensbruchs verantworten müssen – Mindeststrafe: sechs Monate. Zuletzt wurde in Dresden ein mutmaßliches Mitglied der kriminellen ,Freien Kameradschaft Dresden‘ allein wegen dieser Tat zu 16 Monaten Haft verurteilt. Continue Reading →

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Endstation Rechts, 12.08.2018: Konspiratives Rechtsrock-Konzert

„Durchschnittlich 150 Teilnehmer zählen derartige Musikveranstaltungen laut dem aktuellen sächsischen Verfassungsschutzbericht. Der ländliche Raum im Freistaat stellt für solche Veranstaltungen einen wichtigen Rückzugsraum dar. So verdoppelte sich die Zahl entsprechender Veranstaltungen im Jahr 2017 auf 46, wie sich einer Kleinen Anfrage der Linken-Abgeordneten Kerstin Köditz entnehmen lässt.“weiterlesen

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Jungle World 30/2018: Die Geheimniskrämer aus dem NSU-Ausschuss

„Darüber ­hinaus untersuchte der Ausschuss, wie es den NSU-Mitgliedern möglich gewesen war, eine Serie von Banküberfällen in dem Bundesland zu verüben, ohne dass die Polizei ihrer habhaft werden konnte. Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, Kerstin Köditz (Linkspartei), ist sich nach der Arbeit der vergangenen drei Jahre sicher: ‚Man hätte das Trio in Chemnitz finden und so die NSU-Mordserie verhindern können.'“weiterlesen

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