Das ergab meine jüngste Landtagsanfrage (Drucksache 6/6290). Unter den 303 aufgeführten Fällen, die der Polizei in jenem Monat bekannt wurden, sind zehn Körperverletzungen mit mindestens elf Verletzten, darunter ein Schwerverletzter. Immerhin: Den einzelnen Fällen können bereits mehr als 160 Tatverdächtige zugeordnet werden. Continue Reading →
taz, 28.09.2016: Rechte rüsten zum 3. Oktober
„Die Linkspartei warnte angesichts der Radikalisierung und des Dresdner Anschlags vor einem neuen rechtsextremen Terrorismus. Der Dresdner Anschlag sei der ‚Gipfel einer seit Monaten weithin ungebremsten Radikalisierung von rechts, die sich insbesondere im Raum Dresden beobachten lässt‘, sagte die sächsische Innenexpertin Kerstin Köditz.“
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Tagesspiegel, 28.09.2016: Terror vor Einheitsfeier in Dresden
„‚Wenn sich der Verdacht der Polizei auf ein fremdenfeindliches Motiv erhärtet, ist nunmehr zum dritten Mal in kurzer Zeit – nach der ‚Oldschool Society‘ und der ‚Gruppe Freital‘ – eine mutmaßlich rechtsterroristische Gruppierung im Freistaat Sachsen in Erscheinung getreten‘, erklärte die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz.“
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DNN, 28.09.2016: Entsetzen nach Anschlägen auf Moschee und Congress Center in Dresden
„Die Extremismus-Expertin der Linken, Kerstin Köditz, verwies auf Parallelen zum Anschlag auf das Münchner Oktoberfest auf den Tag genau vor 36 Jahren.“
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Ausschreibung: Bürosachbearbeiter/in
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay (MdB) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Büro im Deutschen Bundestag in Berlin eine/n Bürosachbearbeiter/in für 30 bis 35 Wochenstunden. Continue Reading →
L-IZ, 27.09.2016: Auch in Dresden war wohl wieder eine rechtsterroristische Organisation am Werk
„Und wo der Verfassungsschutz schon nicht berichtet und auch die Polizei eher nur punktuell verrät, wo sie aktiv geworden ist, da versucht die linke Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz, die Daten und Fakten zusammenzutragen und bei der Landesregierung die Hintergründe abzufragen.“
Köditz zu Dresdner Sprengstoffanschlägen
Zu den beiden mutmaßlich rechtsmotivierten Sprengstoffanschlägen in Dresden erklärt Kerstin Köditz, Sprecherin für antifaschistische Politik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:
Wenn sich der Verdacht der Polizei auf ein fremdenfeindliches Motiv erhärtet, ist nunmehr zum dritten Mal in kurzer Zeit – nach der „Oldschool Society“ und der „Gruppe Freital“ – eine mutmaßlich rechtsterroristische Gruppierung im Freistaat Sachsen in Erscheinung getreten. Continue Reading →
Sächsische Zeitung, 27.09.2016: „Das nehmen wir ernst“
„Vizevorsitzende Kersten Köditz (Linke) will die Erkenntnisse der Stadt über die Neonaziszene in Erfahrung bringen. Findeiß betont, mehrere Rechtsextremisten seien dem Rathaus bekannt. Mit Blick auf den Verfassungsschutz betont sie: „Offizielle Informationen habe ich nie erhalten.“ Sie habe sich aber auch nicht an den Dienst gewandt.“
MDR, 26.09.2016: „Nie Kontakt zum Verfassungsschutz“
„Die Linke nahm den Termin zum Anlass, Kritik am NSU-Ausschuss zu äußern. Kerstin Köditz, stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, kritisierte die geringe Anzahl der Sitzungen. „Im Hinblick auf weitere anstehende Themenkomplexe“ tage der Ausschuss viel zu selten. Eine Mehrheit der Ausschussmitglieder sperre sich aber gegen einen engeren Zeitplan. Bisher wurden laut Köditz 14 Sitzungen abgehalten und 18 Zeugen befragt.“
Lesetipp: Der Rechte Rand #162
Die neueste Ausgabe der antifaschistischen Zeitschrift Der Rechte Rand ist erschienen. Es ist ein Schwerpunktheft, das zu lesen lohnt: Fünf Jahre nach dem Bekanntwerden der rechtsterroristischen Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) widmet es sich dem Gedenken an die Opfer – und den vielen kleinen, aber notwendigen Fortschritten bei der Aufklärung. Hier einfach reinblättern:
Übrigens, einige frühere Nummern der Zeitschrift stehen hier zum Download bereit. Und in meinem Büro können sämtliche Ausgaben eingesehen werden.