2021
April
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FAZ, 07.04.2021: LKA-Chef in Sachsen wegen Munitionsaffäre entlassen

„Die Linke im sächsischen Landtag forderte abermals die Entlassung Wöllers. Es sei erstaunlich, mit welchem Tempo der Innenminister auf einmal durchgreife, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken, Kerstin Köditz. ‚Den schwerwiegenden Vorwürfen, denen unbedingt und unnachgiebig nachgegangen werden muss, stehen bislang nur wenig erhärtete Fakten gegenüber.‘ Sie habe deshalb den Eindruck, dass jetzt ‚Bauernopfer den Kopf hinhalten müssen‘.“weiterlesen

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Sächsische Zeitung, 07.04.2021: Sachsens LKA-Chef entlassen

„Für die sächsischen Linken liegt beim LKA schon länger ‚einiges im Argen‘. Die innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Kerstin Köditz, betonte, in der jüngsten Sondersitzung des Innenausschusses sei ausdrücklich bestätigt worden, dass es der nun entlassene Abteilungsleiter Mewes gewesen ist, der das private Schießtraining in Güstrow untersagt hatte. Von Vorwürfen gegen ihn sei ’nicht einmal ansatzweise die Rede‘ gewesen. Für Köditz sind Kleine und Mewes Bauernopfer. ‚Entlassungsreif‘ sei vielmehr der Innenminister.“weiterlesen

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MDR, 07.04.2021: Nach Munitionsaffäre: LKA-Chef und Abteilungsleiter gefeuert

„Der ‚Rauswurf‘ von Kleine und Mewes überrascht die bei Sachsens Linker für Innenpolitik zuständige Sprecherin, Kerstin Köditz, nicht. ‚Offensichtlich liegt in der Behörde einiges im Argen und hat es an Kontrollinstanzen unter den vermeintlichen Elitepolizisten gemangelt.‘ Das Tempo der Personalentscheidungen erstaune sie dann doch. In der Sondersitzung des Innenausschusses vorige Woche habe es ‚bislang nur wenige erhärtete Fakten‘ in der Munitionsaffäre gegeben.“weiterlesen

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Mit Bauernopfern gelingt Wöller kein Befreiungsschlag – Munitionsaffäre unnachgiebig aufklären!

Innenminister Roland Wöller hat heute den Präsidenten des sächsischen LKA Petric Kleine und den für die Spezialeinheiten zuständigen Abteilungsleiter Sven Mewes ihrer Posten enthoben. Hintergrund ist der Munitionsskandal beim Mobilen Einsatzkommando Dresden. Dieser Schritt kommt für mich nicht überraschend: Offensichtlich liegt in der Behörde einiges im Argen und hat es an Kontrollinstanzen unter den vermeintlichen „Elitepolizisten“ gemangelt – anders sind die besorgniserregenden Vorgänge, in das mutmaßlich zahlreiche Beamte verwickelt waren, nicht zu erklären. Continue Reading →

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MDR, 01.04.2021: Konsequenzen nach Munitionsskandal im LKA Sachsen

„Innenminister Roland Wöller verurteilte das Geschehen erneut und sprach von einem ‚unglaublichen Maß an krimineller Energie‘. Er sagte: ‚Es gibt in diesem Fall nichts, aber auch überhaupt nichts zu rechtfertigen.‘ Druck macht bei dem Thema auch Linke-Innenexpertin Kerstin Köditz. Im Anschluss an die Ausschusssitzung sagte sie: ‚Mein Eindruck ist, dass sich eine schwer bewaffnete Eliteeinheit verselbstständigt hat. Offenbar haben die Kontrollen innerhalb des LKA vollständig versagt.'“weiterlesen

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RND, 01.04.2021: Munitionsskandal in Sachsen: LKA kündigt umfassende Überprüfungen an

„Mehrere Landtagsfraktionen beklagten nach der Sitzung des Innenausschusses einen Vertrauensverlust. Parteienvertreter forderten, die Vorwürfe lückenlos aufzuklären. ‚Es steht der Verdacht im Raum, dass eine ganze Spezialeinheit des Landeskriminalamts außer Kontrolle geraten ist‘, erklärte die Abgeordnete Kerstin Köditz (Linke). Bei den weiteren Ermittlungen müsse ‚unbedingt verhindert werden, dass Informationen zurückgehalten, Dinge verschleppt oder wichtige Tatsachen übersehen werden‘.“weiterlesen

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Freie Presse, 01.04.2021: Erste Konsequenzen nach Munitionsskandal in Sachsen

„‚Mein Eindruck ist, dass sich eine schwer bewaffnete Eliteeinheit verselbstständigt hat‘, sagte Kerstin Köditz (Linke). Sie vermisse einen Abgleich von Munition und Waffen, die bei Straftaten entdeckt werden, und fehlendem Material aus Beständen der Polizei. ‚Schon seit 2019 ist durch meine Kleine Anfrage bekannt, dass der verurteilte Nordkreuz-Mitgründer Marko G. 102 Schuss Munition aus sächsischen Beständen besaß‘, betonte Köditz. Es müsse dringend geklärt werden, welche Verbindung hier bestehe und ob man es nicht sogar mit mehreren Munitionsaffären und weiteren Tätern zu tun habe.“weiterlesen

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