2018
Februar
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Freie Presse, 28.12.2017: In Sachsen leben derzeit knapp 1300 Reichsbürger

„Wenige Monate nach einem ersten Lagebild zur hiesigen Reichsbürger-Szene hat Sachsen seine Daten überarbeitet: Mittlerweile geht das Landesamt für Verfassungsschutz nicht mehr von 718 Anhängern im Freistaat aus, wie eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) ergeben hat. […] Die Linken-Politikerin Köditz hatte schon im Sommer bemängelt, dass die Sicherheitsbehörden von zu wenig Reichsbürgern ausgehen. Nach ihren Schätzungen hat die Szene ein Potenzial von 1500 bis 2000 Personen in Sachsen.“Weiterlesen

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Sächsische Zeitung, 15.12.2017: Lehren aus dem Sachsen-Monitor

„Die Regierung müsse die Ergebnisse ernst nehmen, forderte Kerstin Köditz von der Linkspartei. Bisher seien zu wenige Lehren aus dem Sachsen-Monitor gezogen worden. ‚Innenminister Markus Ulbig hat bisher noch kein Konzept gegen rechts vorgelegt‘, sagte sie. Staatskanzleichef Fritz Jaeckel kündigte an, das Konzept für mehr politsche Bildung umzusetzen.“Weiterlesen

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MDR, 15.12.2017: Neonazis planen Großveranstaltung in Ostritz

„Die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Die Linke) sagte dem MDR, szene-intern würden mit weit mehr Teilnehmern gerechnet als den angemeldeten 750 Personen. ‚Besonders aufmerken lässt, dass mehrere angekündigte Bands dem militanten ‚Blood & Honour‘-Netzwerk nahestehen.‘ Die Organisation ist in Deutschland seit September 2000 verboten. Köditz erwartet eine besonders kritische Prüfung der Anmeldung.“Weiterlesen

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Thüringer Allgemeine, 14.12.2017: Thüringer Rechte planen Neonazi-Festival namens „Schild und Schwert“

„Während des Festivals soll außerdem der ‚Kampf der Nibelungen‘ dargeboten werden. Die Kampfsportreihe gelte als Magnet für aggressive Neonazis und die Hooligan-Szene, heißt es weiter. Köditz erwarte eine besonders kritische Prüfung der Anmeldung, denn das Szene-Event sei nicht nur eine Zumutung für den Ort: ‚Von anreisenden Personen geht eine Gefahr für alle aus, die zu den Feindbildern der Szene gehören‘, so die Landtagsabgeordnete.“Weiterlesen

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Neonazi-Festivals im ostsächsischen Ostritz geplant

Am 20. und 21. April 2018 – wohl nicht zufällig am Hitler-Geburtstag – will die Neonaziszene in Ostsachsen feiern. Wie jetzt bekannt wurde, soll das maßgeblich von Thüringen aus geplante und aufwändig beworbene „Schild & Schwert“-Festival in Ostritz (bei Görlitz) stattfinden. Eine Anmeldung aus NPD-Kreisen liegt dem Landratsamt Görlitz bereits seit drei Wochen vor. Continue Reading →

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LVZ, 13.12.2017: „Kalte Zeiten“ – Debatte um Wohnungsnot in Sachsen

„Die Regierung dürfe sich weder auf dem Engagement anderer ausruhen, noch das Problem auf die Kommunen abwälzen, sagte Schaper. ‚Sie muss mehr für den sozialen Wohnungsbau tun und auf der Bundesebene dafür streiten, dass das Sanktionsregime bei Hartz IV-Betroffenen abgeschafft wird.‘ Schapers Fraktionskollegin Kerstin Köditz schilderte das Schicksal von zwei Obdachlosen, die von Rechten getötet wurden. ‚Die Täter vergriffen sich an den Schwächsten, im Glauben an das Recht des Stärkeren.'“Weiterlesen

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DPA, 11.12.2017: Kaum Neues im NSU-Untersuchungsausschusses – Meyer-Plath vernommen

„Meyer-Plath bezog sich in seinen Angaben mehrfach auf Aussagen, die er bereits vor anderen Untersuchungsausschüssen gemacht hatte, so auch vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages. ‚Nur gut, dass ich diese Aussagen kenne, ansonsten hätte ich es schwer gehabt, den Aussagen zu folgen‘, sagte die stellvertretende Ausschussvorsitzende Kerstin Käditz (Linke), die die knapp zweistündige Vernehmung am Montag über weite Strecken allein führte.“Weiterlesen

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Nürnberger Nachrichten, 08.12.2017: Lässt die Justiz NSU-Helfer laufen?

„Kerstin Köditz (Die Linke), Vize-Vorsitzende des Untersuchungsausschusses ‚Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen‘, warnt davor, die Unterstützer aus den Augen zu verlieren. Sie fürchtet, dass Helfer aus dem gewaltbereiten rechten Milieu, ‚die draußen frei herumlaufen‘, erneut Taten verüben.“ — Mehr in der Druckausgabe, Seite 1

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Nürnberger Nachrichten, 08.12.2017: „Es laufen noch Leute frei herum, die angeklagt werden könnten“

„Die Ideologie des Helferkreises sei höchst gefährlich, warnt auch die Linken-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz, stellvertretende Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses in Sachsen. Sie habe große Sorge, dass die Bundesanwaltschaft diese Leute aus den Augen verliere und ‚dass nicht mehr viel passiert‘. Sie fordert die Behörde auf, alle Ermittlungsergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.“ — Mehr in der Druckausgabe, Seite 2

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Nürnberger Nachrichten, 08.12.2017: Eklatante Pannen. Politiker kritisieren Dilettantismus bei Täter-Suche

„Linken-Politikerin Kerstin Köditz, die als stellvertretende Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu den NSU-Vorgängen im Sächsischen Landtag tiefen Einblick in die Arbeit der Sicherheitsbehörden bekommen hat, kann nur den Kopf schütteln. Genau diese Unterlagen hätten die Fahnder vielleicht frühzeitig auf die Spur des NSU bringen und Menschenleben retten können, kritisiert sie. Hätte es nicht ’so viel Dilettantismus und Pannen‘ gegeben, hätte das Terror-Trio eventuell gestoppt werden können. Köditz hält Mandy S. zumindest im Jahr 2000 für die zentrale Figur bei der Suche nach dem untergetauchten Trio. Doch dabei seien eklatante Fehler gemacht worden.“ — Mehr in der Druckausgabe, Seite 2

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