2019
April
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L-IZ, 08.04.2019: Auch 2018 gab es in Sachsen mehr als 200 Straftaten von „Reichsbürgern“

„Der Szene der sogenannten ‚Reichsbürger‘ und ‚Selbstverwalter‘ werden sachsenweit rund 1.400 Personen zugerechnet, rund 100 mehr als vor einem Jahr. Erst seit Ende 2016 wird dieses Spektrum amtlich beobachtet. ‚Offenbar liegen die Strukturen aber teilweise immer noch im Dunkeln. Auch bei den Straftaten kennen wir vermutlich nur die Spitze des Eisberges‘, sagt Kerstin Köditz. Dass das Phänomen dieser Menschen, die die Existenz der Bundesrepublik Deutschland negieren und ihre Gesetze ignorieren, erst in den letzten Jahren scheinbar um sich greift, hat – wie so oft – mit der Entstehung der großen Internet-Plattformen zu tun, deren Grundprinzip darin besteht, Gleichgesinnte zusammenzubringen.“weiterlesen

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Freie Presse, 06.04.2019: Teil der Wähler für Vorurteile empfänglich

„Köditz sagte, dass es wissenschaftliche Studien gibt, wonach 15 bis 20 Prozent der Wähler für rassistische Vorurteile empfänglich sind. ‚Diese Zahlen gibt es schon lange. Aber viele Jahre haben wir die Menschen dazu nicht gesehen.‘ Das sei durch das Aufkommen der sozialen Medien anders geworden. Köditz warnte vor Ausgrenzung: ‚Wir dürfen die Demokratie nicht abbauen im Kampf gegen Feinde der Demokratie.'“weiterlesen

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Jungle World, 04.04.2019: Wo Nazis singen

„Im Jahr 2018 gab es beinahe jedes Wochenende ein Rechtsrockkonzert in Sachsen, die Fraktion der Linkspartei beziffert ihre Zahl insgesamt auf 49 – dreimal mehr als noch vor fünf Jahren. Der sächsische Verfassungsschutz kommt nur auf 24 Konzerte, ‚weil er andere Szeneveranstaltungen, die ­musikalisch flankiert wurden, einfach rausgerechnet hat‘, sagt Kerstin ­Köditz, eine Landtagsabgeordnete der Linkspartei. Mit Thüringen sei das Bundesland Sachsen ‚der derzeit wichtigste Standort für extrem rechte ­Musik‘, so die Sprecherin ihrer Fraktion für antifaschistische Politik.“weiterlesen

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DNN, 02.04.2019: Mehr „Reichsbürger“ mit extrem rechter Einstellung in Sachsen

„Nach Angaben des Innenministeriums wurden zum Jahresende 2018 rund 1400 Personen diesem Kreis zugerechnet. Ein Jahr zuvor waren es 1327 Personen. ‚Erst seit Ende 2016 wird dieses Spektrum amtlich beobachtet, offenbar liegen die Strukturen aber teilweise immer noch im Dunkeln‘, sagte Kerstin Köditz, Sprecherin der Linke-Fraktion für antifaschistische Politik.“weiterlesen

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Kreuzer 01/19: Der Proceß

„Wie konnte es dazu kommen, dass mehr als 200 offenkundig gewaltbereite und bewaffnete Personen aus mehreren Bundesländern gemeinsam in den Leipziger Stadtteil einfallen? ‚Von den Prozessen erwarte ich endlich Aufklärung darüber, wer die Rädelsführer der Aktion waren – und warum sie nicht durch Behörden verhindert werden konnte‘, forderte Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz im Sommer 2018. Angesichts des bisherigen Verlaufs der Prozesse scheint dies eine Wunschvorstellung zu bleiben.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 14 bis 19, und online

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