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Wendts Pegida-Besuch war keine Überraschung

Der AfD-Politikers und Landtags-Vizepräsident André Wendt hat an einem „Pegida“-Aufmarsch teilgenommen. Dass ein Abgeordneter einer extrem rechten Partei an einer extrem rechten Versammlung teilnimmt, ist nun wahrlich keine Überraschung. Natürlich ist es bezeichnend, dass Herr Wendt, der als Landtagsvize noch gar nichts geleistet hat, nahtlos dazu übergeht, die Würde des Amtes und des Parlaments zu beschädigen. Aber auch das war nicht anders zu erwarten. Continue Reading →

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LVZ/DNN, 16.10.2019: Spur des Halle-Attentäters reicht auch nach Leipzig

„Haben solche Begegnungen den späteren Attentäter möglicherweise in seinen antisemitischen Motiven bestärkt? ‚Radikalisierung findet vor allem im Kopf statt‘, betont die sächsische Linken-Abgeordnete Kerstin Köditz. Dieser Vorgang sei nicht zwingend an bestimmte Orte gebunden. ‚Wer allerdings kein Rassist war, hatte keinen Grund, das NPD-Objekt in der Odermannstraße zu besuchen – es sei denn, um dagegen zu protestieren.‘ Bis zum Herbst 2014 hätten sich dort NPD-Funktionäre, Hooligans, Rassisten, Holocaust-Leugner und Anhänger rechter Szenemusik getroffen, blickt Köditz zurück.“weiterlesen

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DPA, 09.10.2019: Ermittlungen gegen Pegida-Gründer Bachmann

„Die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke) zeigte sich am Mittwoch von dem Demo- Besuch des Landtagsvize wenig verwundert: ‚Dass ein Abgeordneter einer extrem rechten Partei an einer extrem rechten Versammlung teilnimmt, ist nun wahrlich keine Überraschung.‘ Dennoch sei es bezeichnend, dass Wendt nahtlos dazu übergehe die Würde des Amtes und des Parlaments zu beschädigen.“weiterlesen

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Freie Presse, 08.10.2019: Es war nicht nur ein Baum

„Und dennoch bleiben Fragen. Sie richten sich nicht nur an die unbekannten Täter, sondern auch an die Polizei: ‚Mich verwundert durchaus, warum es nach dem Absägen des Gedenkbaumes nicht gelang, einen erneuten Angriff zu verhindern – zumindest eine verstärkte Bestreifung wäre zu erwarten gewesen‘, sagt beispielsweise die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (Linke).“weiterlesen

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Freie Presse, 08.10.2019: Auftritt von rechter Hooliganband im letzten Moment abgesagt

„Kerstin Köditz, Abgeordnete der Linken im sächsischen Landtag, kennt die Band Kategorie C. Sie hat – ebenso wie ihre Fraktionskollegin Juliane Nagel – auch die Landesregierung bereits zu den Aktivitäten der Gruppe im Freistaat befragt. Die Band sei in den vergangenen Jahren mehrfach in Sachsen aufgetreten, schwerpunktmäßig in Leipzig und Umgebung. ‚Das Besondere an Kategorie C ist, dass die Band im klassischen Neonazibereich ebenso beliebt ist wie im Hooligan-Spektrum‘, erklärt Köditz.“weiterlesen

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MDR, 07.10.2019: Auschwitz-Komitee will neue Bäume für NSU-Opfer pflanzen lassen

„Linke-Innenexpertin Kerstin Köditz sagte, die Taten seien ‚beschämend und niederträchtig‘. Sie zeigten, ‚dass mitten unter uns Menschen leben, die mit den Rechtsterroristen sympathisieren und das Gedenken an die Mordopfer verhöhnen‘. Seit Enttarnung des NSU wurden nach Angaben von Köditz sachsenweit mehr als 50 sogenannte Resonanztaten gezählt, darunter auch wiederholte Angriffe auf Gedenkinstallationen. Die meisten dieser Fälle wurden nicht aufgeklärt. Häufigster Tatort sei Zwickau.“weiterlesen

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Zerstörung von Gedenkinstallationen: Keinen Schlussstrich unter NSU-Terror!

In Zwickau sind zwei Gedenkinstallationen – ein Baum und eine Holzbank – für Opfer des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrundes“ zerstört worden. Die Taten sind beschämend und niederträchtig. Sie zeigen leider auch, dass mitten unter uns Menschen leben, die mit den Rechtsterroristen sympathisieren und das Gedenken an die Mordopfer verhöhnen. Continue Reading →

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Sächsische Zeitung, 04.10.2019: Politik-Vergangenheit holt Musiklehrer ein

„‚Wir haben von seiner Vorgeschichte nichts gewusst‘, sagt Stadtrat Graff. In der nächsten Sitzung des Vereinsvorstandes solle diskutiert werden, wie damit zu verfahren ist. Er habe sich bereits von der Linken-Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz Informationen zu Gerlachs früherer Partei ‚Die Freiheit‘ besorgt. Auch mit dem 56-Jährigen selbst solle das direkte Gespräch gesucht werden, um sich ein Bild von seinen politischen Ansichten zu machen.“weiterlesen

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In Gedenken an Patrick Thürmer

Vor zwanzig Jahren wurde Patrick Thürmer getötet. Drei Neonazis attackierten den Jugendlichen in der Nacht zum 2. Oktober 1999 in Oberlungwitz, auf halber Strecke zwischen Chemnitz und Zwickau. Vorher hatte es im benachbarten Hohenstein-Ernstthal Auseinandersetzungen gegeben: In einem Jugendclub fand ein Punkfestival statt, in einer Diskothek gegenüber sammelten sich Neonazis, die „Unterstützung“ aus der Türsteher- und Hooligan-Szene anforderten. Continue Reading →

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L-IZ, 01.10.2019: Teile des NSU-Unterstützernetzwerks sind in Sachsen bis heute nicht aufgeklärt

„Während die Regierungskoalition in Sachsen lieber darauf setzte, die scharf hinterfragten staatlichen Behörden, vor allem den auskunftsunwilligen Verfassungsschutz zu schonen, übten Linke und Grüne in ihrem Minderheitenvotum begründete Kritik am Verhalten der Ermittler und der Verfassungsschützer, denen bekannt war, dass Thüringen nach den drei abgetauchten Rechtsradikalen suchte. ‚An einigen Stellen greift der thüringische Bericht, der dort von einer Mehrheit mitgetragen wird, sogar wörtlich auf unser Sondervotum zurück‘, stellt Köditz fest.“weiterlesen

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