2018
Oktober
Standard

Jungle World, 11.10.2018: In den Fußstapfen des NSU

„Vergangene Woche wurde ‚Revolution Chemnitz‘ ausgehoben. Dass die Gruppe der organisatorische Dreh- und ­Angelpunkt des gewaltbereiten Chemnitzer Neonazimilieus war, bezweifeln antifaschistische Beobachter aus der Region. Welche Bedeutung sie in extrem rechten Kreisen tatsächlich hatte, werden die Ermittlungen ‚hoffentlich aufklären‘, sagte Kerstin Köditz, sächsische Landtagsabgeordnete der Linkspartei, der Jungle World.“weiterlesen

Standard

ZDF, 07.10.2018: War „Sturm 34“ Vorläufer von „Revolution Chemnitz“?

„Der Generalbundesanwalt wirft Christian K., Tom W. und sechs weiteren Mitgliedern von ‚Revolution Chemnitz‘ vor, eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet und geplant zu haben, Terroranschläge mit automatischen Waffen durchzuführen. Kerstin Köditz, Abgeordnete der Linken im sächsischen Landtag, sieht ‚Revolution Chemnitz‘ als Nachfolgeorganisation von ‚Sturm 34‘.“weiterlesen

Standard

TAZ, 06.10.2018: In rechter Tradition

„Schließlich verurteilt das Dresdner Landgericht Tom W. doch wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, aber zu milden Bewährungsstrafen. ‚Es gab in Sachsen nie ein hartes Signal, das diese Leute abgeschreckt hätte‘, sagt die Linken-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz, die den Prozess gegen ‚Sturm 34‘ damals beobachtete.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 5, und online

Standard

Frankfurter Allgemeine Woche, 06.10.2018: „Revolution Chemnitz“ länger bekannt

„Kenner der Szene bezweifeln das allerdings. ‚Die Facebook-Gruppe namens ,Revolution Chemnitz‘ besteht schon seit 2013‘, sagte die Sprecherin für antifaschistische Politik der sächsischen Linksfraktion, Kerstin Köditz, der F.A.Z. Woche. Die Behörden hätten wegen des modernen Erscheinungsbilds solcher Gruppen einen falschen Eindruck“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 5

Standard

FAZ, 06.10.2018: Ermittler unter Erfolgsdruck

„Den bisherigen Ermittlungen zufolge wollten die Rechtsextremisten wohl bereits am 3. Oktober einen An­ schlag begehen, dessen genaues Ziel nach wie vor ermittelt wird. ‚Hier brauchen wir schnell Klarheit, sonst verlieren die Leute den Glauben an den Rechtsstaat‘, sagt Köditz, die das Ein­greifen der Bundesbehörde ausdrücklich begrüßt. Mindestens drei der Tatverdäch­tigen kennt sie bereits aus anderen Zusam­menhängen, darunter den 34 Jahre alten Tom W., der als Kopf der 2007 in Sachsen verbotenen Neonazi­gruppe ‚Sturm 34‘ bekannt wurde.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 4

Standard

Frankfurter Rundschau, 05.10.2018: „Es musste immer erst was passieren“

Interview: „Meine Hauptforderung ist seit langem: Statt immer lapidar von Extremismus zu sprechen, muss klar gesagt werden, dass wir in Sachsen ein Problem mit Rassismus haben. Wir müssen endlich wegkommen von diesem blöden Extremismusbegriff, denn dann reduziere ich das Problem immer nur auf die Ränder. Das Problem fängt aber bei dem an, der rassistische Sachen in die Kommentarspalten schreibt. Ich brauche Konzepte, um diesen Rassismus zu bekämpfen, nicht erst dann, wenn Leute Terrorgruppen gründen oder sich halbautomatische Waffen beschaffen wollen.“weiterlesen

Standard

LVZ/DNN, 05.10.2018: Die Akte „Revolution Chemnitz“

„Tom W., der als ‚Anführer‘ des harten Kerns galt, wurde in der Folge zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er taucht jetzt wieder bei ‚Revolution Chemnitz‘ auf. Nach RND-Informationen soll auch Christian K. damals bei ‚Sturm 34‘ mitgemacht haben. Dies geht aus den Prozessakten der Verfahren zu ‚Sturm 34‘ hervor – und wird auch von der sächsischen Linken-Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz bestätigt.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 3

Standard

LVZ, 04.10.2018: Ermittler werten Speichermedien aus

„Die Landtagsabgeordnete Köditz hatte am Dienstag auch eigene Recherchen öffentlich gemacht, wonach mindestens ein Mitglied der Terrorzelle ‚Revolution Chemnitz‘ zuvor bereits bei der verbotenen rechtsradikalen Kameradschaft ‚Sturm 34‘ aktiv war. Die Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft wollte diese Erkenntnisse gegenüber LVZ.de nicht dementieren.“weiterlesen

Standard

MDR, 03.10.2018: Opposition beklagt Versäumnisse beim Vorgehen gegen „Revolution Chemnitz“

„Also alles richtig gemacht? Kerstin Köditz verneint. Die Linken-Abgeordnete ist ein wandelndes Lexikon, wenn es um die rechtsextreme Szene in Sachsen geht. Die Gruppe Revolution Chemnitz habe eine Vorgeschichte, die bis auf die rechtsextreme Gruppierung ‚Sturm 34‘ zurückgehe. Die war ab 2006 in der Region Mittweida aktiv, wurde später verboten.“weiterlesen

Standard

MDR, 02.10.2018: Alle Beschuldigten der „Revolution Chemnitz“ in U-Haft

„Nach Ansicht von Linke-Politikerin Kerstin Köditz hätten die mutmaßlichen Rechtsterroristen der Gruppierung ‚Revolution Chemnitz‘ viel früher ins Visier der sächsischen Ermittler geraten müssen. ‚Revolution Chemnitz‘ sei schon 2013 mit einem eigenen Facebook-Profil in Erscheinung getreten, so Köditz in einer Mitteilung.“weiterlesen

Standard

Tagesspiegel, 02.10.2018: „Revolution Chemnitz“ hat eine längere Vorgeschichte

„Einen Tag nach der Razzia bei der Gruppe ‚Revolution Chemnitz‘ hat die Linkspartei in Sachsen Unverständnis darüber geäußert, warum die mutmaßlichen Rechtsterroristen erst jetzt ins Visier der sächsischen Ermittler geraten sind. Die Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz sagte, die Gruppe und deren führende Köpfe seien den Behörden schon länger bekannt.“weiterlesen

Standard

Neues Deutschland, 02.10.2018: Besorgte Bürger unter Waffen

„Von einer ‚besorgniserregenden Meldung‘ spricht die sächsische LIN­KEN-­Politikerin Kerstin Köditz. Bei der nun offensichtlich hochgenommenen Gruppe ‚Revolution Chemnitz‘ wür­de es sich nach der ‚Oldschool Socie­ty‘ und der ‚Gruppe Freital‘ bereits um die dritte Vereinigung von Rechts­terroristen handeln, die sich nach der Aufdeckung des ‚Nationalsozialisti­schen Untergrundes‘ (NSU) in Sach­sen gebildet habe.“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 1

Standard

„Revolution Chemnitz“: Seit Jahren verstrickt in die militante Szene

Die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppe „Revolution Chemnitz“ und deren führende Köpfe sind den Behörden schon länger bekannt: Bei Tom W., den der Generalbundesanwalt als einen der Rädelsführer bezeichnet, soll es sich um den Kopf der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Sturm 34“ handeln. Nach meinen Informationen soll auch mindestens ein weiterer aktuell Beschuldigter zum Umfeld derselben Gruppe gehören. Continue Reading →

Standard

Freie Presse, 01.10.2018: Neonazi Tom W.: Nicht geläutert

„Die Gruppe habe ein Klima der Einschüchterung schaffen wollen und habe damit Erfolg gehabt. Zugleich äußerte der Richter Zweifel an der inneren Wandlung der Verurteilten. Und die Linken-Politikerin Kerstin Köditz sagte damals: ‚Die verhängten Strafen dürften bei den Angeklagten ein ebenso belustigtes wie zufriedenes Grinsen zur Folge haben.'“weiterlesen

Standard

WELT, 01.10.2018: Sechs mutmaßliche Rechtsterroristen aus Chemnitzer Szene festgenommen

„Als Reaktion auf die Festnahme haben die Linken unterdessen ein härteres Vorgehen gegen die rechtsextreme Szene gefordert. ‚Dass die neue Zelle in Chemnitz entstanden ist, zeigt auch, welche Ausmaße die rassistische Radikalisierung vor Ort angenommen hat – und dass die Gefahr neonazistischer Gewalt hochpräsent ist‘, erklärte die sächsische Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz am Montag.“weiterlesen

Standard

„Revolution Chemnitz“: Zeit für eine härtere Gangart gegen Neonazis

Die Meldung ist besorgniserregend: Wenn die Vorwürfe des Generalbundesanwalts zutreffen, bildete sich in Chemnitz eine rechtsterroristische Zelle, die sich Schusswaffen beschaffen und bewaffnete Anschläge begehen wollte. Gut, dass der Generalbundesanwalt jetzt konsequent durchgegriffen hat.

Bei „Revolution Chemnitz“ handelt es sich nach der „Oldschool Society“ und der „Gruppe Freital“ bereits um die dritte rechtsterroristische Gruppe, die sich seit der Aufdeckung des NSU gebildet und in Sachsen aktiv geworden ist. Aufhorchen lässt auch, dass für den bevorstehenden 3. Oktober eine Aktion der Zelle geplant worden sein soll: Bereits vor zwei Jahren hatte der Dresdner Pegida-Redner und „Moscheebomber“ Nino K. Sprengstoffanschläge im Vorfeld des Tages der Deutschen Einheit begangen.

Dass die neue Zelle in Chemnitz entstanden ist, zeigt auch, welche Ausmaße die rassistische Radikalisierung vor Ort angenommen hat – und dass die Gefahr neonazistischer Gewalt hochpräsent ist. Das ist ein Warnsignal auch für die Politik: Nach allerlei unsachlichen Beschwichtigungen („Es gab keinen Mob“) ist es jetzt an der Zeit, bei der Zurückdrängung der extremen Rechten endlich eine andere Gangart an den Tag zu legen!

Standard

Kreuzer 10/2018: „Jetzt ist immer“

„Ein Jahr später organisierte das Netzwerk begleitete Rundfahrten mit einem Doppelstockbus unter dem Motto »Ich sehe was, was du nicht siehst – weil Nationale Zentren leider keine Hirngespinste sind«. Die Höhe des Busses bot einen Blick über den Zaun in der Odermannstraße, als Begleiterin trat die Linke-Politikerin Kerstin Köditz auf“ — mehr in der Druckausgabe, Seite 64

more